Kaufberatung

Wie Sie die richtigen Geräte für Ihr Unternehmen finden.

Bei der Auswahl von Technik kommt es vor allem auf die Bedürfnisse des Anwenders an. Wenn Sie unsicher sind, welche Geräte Sie brauchen oder nach welchen Kriterien Sie wählen sollen, hilft Ihnen unsere kurze Kaufberatung weiter:

In 5 einfachen Schritten zum passenden Notebook.

1. Das Format – Die Displaygröße ist für vieles entscheidend.

Die Displaygröße ist aus mehreren Gründen maßgebend bei der Kaufentscheidung. Zum einen, weil diese unmittelbar die Größe des gesamten Gerätes bestimmt. Zum anderen, weil das Display gewissermaßen die „Arbeitsfläche“ des Notebooks ist.

Notebookdisplays werden in Zoll gemessen, dabei gibt es etablierte Standardgrößen, diese sind sind 12“, 14“, 15“ und 17“, darüber hinaus gibt es noch Zwischengrößen. Der Großteil verteilt sich auf 12, 14 und 17“, vor allem im Business-Bereich ist 14“ weit verbreitet. Im Verbraucher-Segment sind es eher 15“-Displays.

Welche Größe ist für welche Anwendung am besten geeignet?

12“-Displays finden sich vor allem in Net- und Subnotebooks, die vorrangig auf Mobilität ausgelegt sind. Die Geräte sollen klein, leicht und handlich sein, damit diese einfach mitzunehmen sind. Die Handlichkeit geht jedoch auf Kosten der Übersichtlichkeit. Gerade wenn an Tabellen oder Präsentationen gearbeitet wird, geraten 12“-Displays schnell an ihre Grenzen. Fällt die Arbeit jedoch hauptsächlich im Büro an und unterwegs werden bspw. nur E-Mails gelesen und das Internet genutzt, so lässt sich mit einer Dockingstation am festen Arbeitsplatz dieses Problem leicht lösen.

14“-Displays sind vor allem im Business-Bereich anzutreffen. Hierbei handelt es sich um die Alleskönner zwischen Subnotebook und echtem Notebook, somit ein Kompromiss zwischen Übersichtlichkeit und Mobilität. Mit 14“ machen Sie in der Regel nichts verkehrt.

15“-Displays verschaffen mehr Übersicht, aber das geht auf Kosten der Gerätegröße und des Gewichts. Ab 15“ werden Geräte deutlich größer und weniger mobil. Dafür steigt die Bedienfreundlichkeit: Tastaturen werden größer und auch der NUM-Block rechts neben der Tastatur taucht häufig wieder auf. Im Business-Bereich beginnen die leistungsstarken Workstations mir mehr Rechen- und Grafikleistung meist erst ab 15“.

17“-Displays sind groß und schwer, für den regelmäßigen Transport also fast nicht mehr zu gebrauchen. Dafür steckt in ihnen nicht nur ein Display, das dem PC fast ebenbürtig ist, sondern auch eine entsprechende Rechen- und Grafikleistung. Dafür sind diese am Markt auch deutlich seltener und erheblich teurer.

2. Die Festplatte – Dort wo Ihre Datenschätze liegen

Auch die Art und Größe der Festplatte hängt von der beabsichtigten Nutzung ab. Standardgrößen für Festplatten sind 128, 250, 320 und 500GB, wobei durchaus auf 750GB und 1TB Festplatten auf dem Markt erhältlich sind.

Wie viel Platz Sie brauchen, hängt von Ihrer Arbeit ab: Office-Dokumente wie Texte verbrauchen weit weniger Platz als hochauflösende Bild- oder Video-Dateien. Zudem ist die Frage zu beantworten, ob alle Dateien tatsächlich auf dem Notebook gespeichert werden sollen oder ob nicht Cloud- bzw. Server-Lösungen sinnvoller für den Arbeitsbetrieb sein können, gerade wenn Daten von unterwegs abgerufen werden sollen.

Ist diese Frage geklärt, besteht mittlerweile die Wahl zwischen HDD und SSD als Speichertechnik.

HDDs werden überwiegend in Notebooks verbaut und sind mechanische Bauteile, in denen die Daten auf rotierende Scheiben gespeichert werden. SSD hingegen ist die jüngere Technik ohne Mechanik, die vergleichbar ist mit dem Speichern auf USB-Sticks. HDDs sind günstiger, aber langsamer, wohingegen SSDs mehr Geschwindigkeit bieten, jedoch teurer sind.

3. Der Arbeitsspeicher – Das Kurzzeitgedächtnis Ihres Computers

Während Festplatten Daten für einen längeren Zeitraum speichern, werden im Arbeitsspeicher Daten nur während der Verwendung zwischengelagert. Die benötigte Menge an Arbeitsspeicher hängt von der Arbeitsweise ab.

In der Regel lässt sich sagen, dass viele parallel laufende Programme mehr Speicher beanspruchen. 4 Gigabyte wird mittlerweile als Standard angesehen, 6 GB oder mehr sind gerade bei anspruchsvollen Programmen empfehlenswert. Besonders wenn in Internet-Browsern viele Tabs (20+) gleichzeitig geöffnet sind, wird viel Arbeitsspeicher beansprucht.

4. Der Prozessor – Herz und Hirn in Einem

Der Prozessor ist das Bauteil, das die meiste Arbeit im Notebook leistet. Er wird in der Werbung häufig nach dem Gerätenamen als erstes Leistungsmerkmal aufgelistet.

In unserer Kaufberatung taucht der Prozessor fast am Ende auf, warum ist das so? Es gab ein Zeit, in der die „Leistung eines Computers“ vom Verbraucher an der Taktfrequenz abgelesen wurde, die sich stets Jahr um Jahr erhöhte.

Vielleicht haben Sie schon mal vom Moorschen „Gesetz“ gehört, demnach sich grob gesprochen die Rechenleistung von Computer-Chips jedes Jahr etwa verdoppelt. Diese Gesetzmäßigkeit gerät mittlerweile an ihre Grenzen. So haben sich die Taktfrequenzen in Gigahertz in den letzten 10 Jahren kaum mehr erhöht und um die 3 Gigahertz eingependelt. Da sich viele Verbraucher jedoch an diesen Wert als Maßstab für „Geschwindigkeit“ gewöhnt haben, findet sich dieser auch noch immer an oberster Stelle in der Werbung.

Auch wenn sich die Taktfrequenz selbst nicht mehr erhöht, so wird doch viel an der Bauweise und Architektur der Prozessoren gearbeitet, die am Ende mehr Leistung und einen geringeren Energieverbrauch bedeuten. Der durchschnittliche Anwender wird die Leistung eines Prozessor jedoch selten ausreizen.

Aufwendige Video-Bearbeitung oder grafikintensive CAD-Anwendungen hingegen beanspruchen den Prozessor erheblich. So ist schließlich der Prozessor für die meisten Anwender eher uninteressant, da z.B. die Menge des Arbeitsspeichers oder die Verwendung einer SSD sich viel eher Benutzeralltag bemerkbar machen.

5. Alles im Griff – Tastatur und Haptik des Gerätes im Blick

Ein Punkt, der gern vergessen wird: Die Haptik des Geräts. Die pure Technik allein ist am Ende häufig nur ein Teil der Kaufentscheidung. Bedacht werden muss, dass oft mehrere Stunden mit dem Gerät am Stück gearbeitet wird und es häufig nicht nur ein Arbeitsmittel, sondern ein Begleiter ist. Als solcher sollte das Gerät zum Benutzer passen. Das beginnt bei der Haptik und Größe der Tastatur, die eine angenehme Eingabe gewährleisten und zur Handgröße des Anwenders passen sollte (das ist gerade bei den 12“ Geräten ein Problem).

Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Präferenzen bei der Verarbeitung des Gerätes, ob beispielsweise Kunststoff- oder Metallgehäuse bevorzugt werden, mit all ihren jeweiligen Vorzügen und Nachteilen, so sehen beispielsweise Metallgehäuse zwar edler aus, sind aber auch empfindlicher für Kratzer und Dellen. Letztlich ist es eine Geschmacksentscheidung, die jedoch nicht vernachlässigt werden sollte, gerade wenn länger mit dem Gerät gearbeitet werden soll.

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